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Dienstag, 2019-01-22

Buschwindröschen - Anemone nemorosa

Frühlingsbote
Buschwindröschen

Endlich wieder da! Sie wiegen sich im Wind und leben im Wald

Während Schneeglöckchen den Vorfrühling einläuten, sind Buschwindröschen – auch Waldanemonen genannt - echte Frühlingsboten.

Den Winter haben sie mit ihren Wurzelrhizomen unter dem Laub überdauert und treiben nun im noch lichtem Wald ihre Blätter, die an Hahnenfüße erinnern, und sternförmigen Blüten dem Licht entgegen.

Wenn es regnet, neigen sich die Blüten und sind so vor der Nässe geschützt. Bei Sonnenschein öffnen sie sich wieder zu Blütensternen und locken Mücken, Fliegen sowie Wildbienen zur Bestäubung an.

Die Samen-Nüsschen werden von Ameisen im Wald verteilt. Schon im Mai, wenn sich das Blätterdach des Waldes schließt, welken Blätter und Blüten der Buschwindröschen und ziehen sich in der Laubstreu zurück, um uns im Nächstem Frühjahr erneut zu erfreuen.

Waldanemonen sind selten. Allerdings dort ,wo sie sich wohlfühlen, treten diese offen und in riesigen Herden auf. Von Tieren werden sie nicht gefressen, weil sie sich mit Gift schützen.

So will es die Natur - auch im Katzenbusch zur Freude der Besuche.